Vorträge

Hier finden Sie alle Termine zu unseren Vortragsreihen »Perspektive Industriekultur«, »Industriekultur in Mitteldeutschland« sowie »Wasserwege und Industriekultur« .

Die Vorträge des Vereins transportieren vor allem, was spezifisch Leipziger Industriekultur ausmacht und welche Ressourcen in der Wirtschafts- und Handelstradition stecken. Dabei sehen wir die Stadt als Mittelpunkt in einer historisch gewachsenen Wirtschaftsregion, die grenzüberschreitend ist.

Alle Vorträge in Kooperation mit dem VDI-Bezirksverein Leipzig, AK Kunst und Technik/Technikgeschichte. Unterstützt von der HTWK Leipzig, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik.

Der Teilnehmerbeitrag für die Vorträge ist frei.

Programmänderungen vorbehalten! Bitte informieren Sie sich hier auf unserer Website, bei   Facebook sowie bei   Instagram.

Projektleitung: Kathrin Töpfer    E-Mail | Dave Tarassow    E-Mail

Dienstag, 01.09.2026, 18–20 Uhr:
70 Jahre Zentralstadion

Referent: Aiko Wulff M. A., Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Vita: Aiko Wulff M. A. ist seit dem Jahr 2020 der Leiter des Sportmuseums Leipzig im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, das eines Tages in der ehemaligen Nordtribüne des Schwimmstadions auf dem Sportforum Platz nehmen soll. Er studierte in Leipzig und Pisa Geschichtswissenschaften, Germanistik und Kommunikations- und Medienwissenschaften und ist seit 2005 im Museumsbetrieb tätig.

Ort: HTWK Leipzig, Fakultät Ingenieurwissenschaften, Raum W008, Wächterstraße 13, 04107 Leipzig

Eintritt frei

Am 4. August 1956 wurde das „Zentralstadion“ im Sportforum feierlich mit einem Fußballspiel zwischen dem SC Wismut Karl-Marx-Stadt und Honvéd Budapest (1:3) eröffnet. Sein Zweck war überwiegend die Austragung von nationalen und internationalen Fußballspielen sowie dem Turn- und Sportfest der DDR. Insgesamt konnten 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Platz nehmen, sodass schnell der Name „Stadion der Hunderttausend“ entstand und es damit das größte Sportstadion in der DDR war. Im Jahr 2000 begann jedoch der Abriss, um bis zur Fußball-WM 2006 ein neues Stadion zu errichten, welches deutlich kleiner war. Zum Deutschen Turnfest 2002 fanden hier bereits Veranstaltungen im unfertigen und offenen Stadion statt. Auch fand 2004 ein Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Kamerun statt. Seit 2010 heißt das Zentralstadion nun „Red Bull Arena“ und ist auch Heimstätte von RB LEIPZIG.

Dienstag, 06.10.2026, 18–20 Uhr:
Bertha Benz – eine Pionierin des Automobils

oben: Bertha Benz mit 23 Jahren, Foto: Bühler, Mannheim – unten: Der Benz Patent-Motorwagen Nr. 3 von 1888

Referentin: Angela Elis, Moderatorin, Journalistin und Buchautorin

Vita: Sie studierte in Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main und machte einen Abschluss als „Magister Artium“ in Theologie, Kunstgeschichte und Psychoanalyse. Während ihrer Zeit beim Hessischen Rundfunk war sie auch im ARD-Studio London und absolvierte zudem ein USA-Stipendium des „Arthur-F.-Burns-Fellowship-Programms“ der IJP. Angela Elis ist ausgebildete Designerin und Pädagogin.

Ort: HTWK Leipzig, Fakultät Ingenieurwissenschaften, Raum W008, Wächterstraße 13, 04107 Leipzig

Eintritt frei

Am 4. August 1956 wurde das „Zentralstadion“ im Sportforum feierlich mit einem Fußballspiel zwischen dem SC Wismut Karl-Marx-Stadt und Honvéd Budapest (1:3) eröffnet. Sein Zweck war überwiegend die Austragung von nationalen und internationalen Fußballspielen sowie dem Turn- und Sportfest der DDR. Insgesamt konnten 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Platz nehmen, sodass schnell der Name „Stadion der Hunderttausend“ entstand und es damit das größte Sportstadion in der DDR war. Im Jahr 2000 begann jedoch der Abriss, um bis zur Fußball-WM 2006 ein neues Stadion zu errichten, welches deutlich kleiner war. Zum Deutschen Turnfest 2002 fanden hier bereits Veranstaltungen im unfertigen und offenen Stadion statt. Auch fand 2004 ein Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Kamerun statt. Seit 2010 heißt das Zentralstadion nun „Red Bull Arena“ und ist auch Heimstätte von RB LEIPZIG.

Dienstag, 03.11.2026, 18–20 Uhr:
Kaufhäuser jüdischer Unternehmerinnen und Unternehmer

Referent: X

Vita: X

Ort: HTWK Leipzig, Fakultät Ingenieurwissenschaften, Raum W008, Wächterstraße 13, 04107 Leipzig

Eintritt frei

X

Dienstag, 01.12.2026, 18–20 Uhr:
Leipziger Eisenbahnbrücken – damals & heute

Referent: Dave Tarassow, Verleger, Fotograf und Stadtführer

Vita: In seinem Verlag befasst er sich unter anderem mit Schienenfahrzeugen und Bahnanlagen – ob Fachmagazine, Kalender, Souvenirs oder Sonderfahrten. Dazu gehört auch die Dokumentation von historischen Bahnanlagen wie Brücken, Bahnhöfen und Bahnbetriebswerken. Durch die letzten 15 Jahre ist viel Foto- und Infomaterial zusammengekommen, das nun in einem Vortrag beleuchtet wird.

Ort: HTWK Leipzig, Fakultät Ingenieurwissenschaften, Raum W008, Wächterstraße 13, 04107 Leipzig

Eintritt frei

Eisenbahnbrücken wie Bahnhöfe waren damals der Stolz der Länderbahnen und der späteren Deutschen Reichsbahn – doch was ist heute noch davon übrig? Allein durch die netzergänzenden Maßnahmen des City-Tunnels wurden in den Jahren 2010 bis 2013 und auch danach viele genietete Eisenbahnbrücken abgerissen. Auch im Jahr 2026 soll das noch so sein oder von ihrem einstigen Aussehen wird nicht mehr viel vorhanden sein, wie beim Viadukt Wiederitzsch.

Industriekultur Leipzig e. V.
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